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Kalkulation leicht gemacht mit der Sage Office Line (Teil 2)

14.06.2016

Kalkulation leicht gemacht
 
 

Nachdem wir im ersten Teil des ratGEBERs Kalkulation nun erfolgreich unsere Stammdaten eingerichtet haben, können wir mit dem Erstellen der Kalkulation fortfahren.

 
 

Erstellen der Kalkulation in der Office Line

In unserem Beispiel möchten wir eine Vorkalkulation für die Ressourcenliste unseres Kippladers durchführen. Hierfür öffnen wir in der Office Line über <<Regie­zentrum>> <Produktion> <Ressourcenlisten> <Ressourcenlisten verwalten> die Ressourcenliste unseres Kippladers.

Nachdem wir diese aufgerufen haben, wählen wir über die Optionen-Schaltfläche den Menüpunkt „Vorkalkulation“

Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie nun diverse Einstellungen hinsichtlich der Kalkulation machen können.

Da wir in unserem Fall eine Zuschlagskalkulation durchführen möchten, können wir an dieser Stelle das vorgeschlagene Kalkulationsschema bestehen lassen. Als Artikelnummer wurde automatisch der Artikel eingefügt, für den wir die Kalkulation aus der Ressourcenliste geöffnet haben.

In dem Feld „Kostenberechnung - Basis“ können Sie wählen, welcher Einkaufspreis bei der Kalkula­tion berücksichtigt werden soll. Je nachdem welcher Einkaufspreis ausgewählt wird, hat das Auswirkungen auf die Werte der Kalkulation.

Die Einstellung bei dem Punkt „Baugruppen auflösen“ steuert, ob Sie eine einstufige oder eine mehrstufige Kalkulation erstellen möchten. In unserem Beispiel möchten wir mit der mehrstufigen Kalkulation arbeiten, also lassen wir hier die Einstellung auf „Auflösen“.

Durch die Schaltfläche [OK] können wir die Erstellung unserer Zuschlagskalkulation starten.

Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem Sie das Gerüst Ihrer Zuschlagskalkulation wiedererkennen. Gehen wir diese nun gemeinsam Stück für Stück durch.

In der Zeile „Kalkulationsmenge“ können Sie steuern, mit welcher Menge bei der Kalkulation gerechnet werden soll. In unserem Beispiel lassen wir die Menge vorerst auf „1“.

 
 

Schauen wir uns nun an, wie sich der Bereich unserer Materialkosten abbildet.

Anhand unseres Beispiels erkennen Sie, dass sich in dem Feld „Rohmaterial“ unsere Materialeinzelkosten befinden.

Der Materialgemeinkostenzuschlag hat sich automatisch aus unserem hinterlegten Gemeinkostenschlüssel gezogen. Wenn Sie wissen möchten, wie sich die 2.000,00 EUR an Materialkosten zusammensetzen, können Sie auf die Lupe klicken.

Es öffnet sich folgende Maske, in der Sie alle Materialpositionen sehen, die zur Kalkulation hinzugezogen werden. Durch diese Übersicht können Sie nachvollziehen, wie sich die Kosten von 2.000,00 EUR zusammensetzen.

Sie haben allerdings hier auch die Möglichkeit, die Werte speziell für die geöffnete Kalkulation zu verändern. Bei Bedarf können Sie Menge, Preis und den Zuschlag verändern. Die Spalte „I!“ gibt Information darüber, ob bei der Position manuelle Veränderungen vorgenommen wurden. 

Wurde eine Position geändert, wird Sie in dieser Spalte durch ein „x“ gekennzeichnet.

 
 
Hinweis

HINWEIS: Möchten Sie bei der Kalkulation noch eine weitere Materialposition berücksichtigen, können Sie diese hier durch einen Rechtsklick (Menüpunkt „Position anhängen“) einfügen.

 
 
 
 
 

Gehen wir in unserer Kalkulation einen Schritt weiter zu den Lohnkosten.

Entsprechend Ihrer hinterlegten Lohn und Arbeitsplatzkosten werden die Fertigungskosten berechnet. Den Betrag in der Zeile „Fertigungskosten“ finden wir in unserer Excelkalkulation im Bereich „Lohnkosten“.

Auch die Lohngemeinkosten wurden in der Zeile „Fertigungsgemeinkostenzuschlag“ berücksichtigt. Den Betrag unserer Lohneinzelkosten setzt sich aus den Rubriken „Maschinenabhängige Kosten“ und „Fertigungslöhne“ zusammen.

 
 
Hinweis

INFO: Die Werte errechnen sich aus den im Arbeitsplatz hinterlegten Kosten und den einzelnen Zeiten Ihrer Arbeitsgänge. Auch hier können Sie durch das Öffnen der Lupe einsehen, wie sich die Werte der einzelnen Positionen zusammensetzen und bei Bedarf verändern.

 
 
 

Der Fertigungsgemeinkostenzuschlag (Lohngemeinkosten) hat sich hier ebenfalls automatisch aus unserem hinterlegten Gemeinkostenschlüssel gezogen.

 
 

Kommen wir nun zum restlichen Teil unserer Kalkulation.

Hier werden die Zuschläge mit den Werten unserer Platzhalter gefüllt. Bei Bedarf können Sie die Zuschläge händisch verändern.

In der Zeile „Listenpreis“ erhalten wir unseren Wert, der bei der Zuschlagskalkulation als Endpreis in der Zeile „Listenpreis netto“ angezeigt wird.

In der Kalkulation der Office Line wird Ihnen zudem in der Zeile „Angebotspreis“ ein Betrag vorgeschlagen, für den Sie den ausgewählten Artikel anbieten können. Der Betrag wird automatisch auf- oder abgerundet.

 
 
Hinweis

HINWEIS: Bei dem Preis handelt es sich nur um einen Vorschlag der Office Line. Ob Sie diesen übernehmen, können Sie entscheiden.

 
 
 

Welche weiteren Schritte bei der Kalkulation möglich sind lesen Sie im dritten Teil des ratGEBERs Kalkulation, der demnächst in unserem Blog erscheint.

 
 

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